men of mayhem bedeutung

Was kostet die Hauptuntersuchung? Ein Überblick über HU- und AU-Kosten

Die Frage nach den Kosten der Hauptuntersuchung (HU) und Abgasuntersuchung (AU) beschäftigt nahezu jeden Autobesitzer in regelmäßigen Abständen. Oft taucht Unsicherheit darüber auf, mit welchen Gebühren zu rechnen ist, welche Kriterien die Preisgestaltung beeinflussen und wo sich eventuell Einsparpotenziale verbergen. Der nachfolgende Überblick bietet konkrete Antworten sowie praxisnahe Einschätzungen rund um HU- und AU-Kosten und schafft Klarheit für alle, die demnächst ihr Fahrzeug zur Prüfung vorstellen müssen.

Grundlagen der Haupt- und Abgasuntersuchung

Warum sind Hauptuntersuchung und Abgasuntersuchung eigentlich Pflicht? Die Hauptuntersuchung wird meist einfach HU genannt und ist in Deutschland gesetzlich vorgeschrieben. Ihr Zweck: die Verkehrssicherheit sowie die Einhaltung technischer Standards für Kraftfahrzeuge zu gewährleisten. Ergänzend überprüft die Abgasuntersuchung das ökologische Verhalten, insbesondere die Schadstoffemissionen eines Fahrzeugs.

Diese beiden Kontrollen sind für die Zulassung entscheidend. Wer den HU-Aufkleber am Kennzeichen kennt, weiß: Ohne „Bestanden“ gibt es keine Erlaubnis, das Fahrzeug weiter im Straßenverkehr zu bewegen. Während die AU früher als separate Prüfung durchgeführt wurde, ist sie seit 2010 in die HU integriert. Das Prüfprotokoll bildet also beide Ergebnisse gemeinsam ab. Ein Bestandsschutz für ältere Fahrzeuge existiert nicht: Alle zugelassenen Fahrzeuge müssen sich der HU samt AU regelmäßig unterziehen. Der Turnus? Pkw in der Regel alle zwei Jahre, Neuwagen erstmals nach drei Jahren. Eine rechtzeitige Durchführung verhindert zusätzliche Kosten und Probleme beim Weiterverkauf.

HU- und AU-Kosten im Überblick

Welche Kosten fallen bei der Hauptuntersuchung und der Abgasuntersuchung üblicherweise an? Grundlage für die Preisgestaltung sind bundesweit geltende Gebührenordnungen, jedoch unterliegen diese einer Preisbindung nicht mehr überall, sodass Prüforganisationen eigene Tarife festlegen.

Im Durchschnitt bewegen sich die Kosten der Hauptuntersuchung (HU) und Abgasuntersuchung (AU) für einen normalen Pkw zwischen 100 und 150 Euro, das zeigt die Tabelle von holdeineplakette.de. Die genaue Summe ergibt sich aus mehreren Positionen: Für die HU werden meist 60 bis 80 Euro berechnet. Die AU schlägt mit 30 bis 60 Euro zu Buche, je nach Prüfstelle und Art der Prüfung (nach Fahrzeugtyp und Emissionswerten). Nimmt man den Dienst bei einer anerkannten Prüforganisation wahr, können Pauschalen entstehen, bei Vertragswerkstätten ist die Rechnung oft detaillierter aufgeschlüsselt.

EBENSO LESEN:
Umzugshelfer Baumschulenweg: Schnell & günstig

Wichtig zu wissen: Besitzer von Motorrädern oder leichten Nutzfahrzeugen zahlen meist etwas weniger. Fahrzeuge mit besonderen Emissionsgruppen wie Dieselfahrzeuge mit Partikelfilter können etwas teurer sein. Wer die Frist für die HU versäumt, riskiert neben Verwaltungsgebühren auch ein Bußgeld. Verzögerungen lohnen sich also nicht.

Einflussfaktoren und regionale Preisunterschiede

Welche Faktoren bestimmen die tatsächlichen Kosten der Hauptuntersuchung (HU) und Abgasuntersuchung (AU)? Ein entscheidender Aspekt ist der Standort der Prüfstelle. Je nach Bundesland oder Region lassen sich Preisunterschiede von bis zu 20 Prozent beobachten. Städte verfügen teilweise über ein breiteres Angebot und stärkeren Wettbewerb, was sich preisdämpfend auswirken kann.

Auch die Wahl der Prüforganisation spielt eine Rolle. Die Preise können je nach Prüforganisation, wie DEKRA, TÜV oder GTÜ, leicht variieren. Freie Werkstätten, die den Service vermitteln, schlagen oft noch eine Handling-Pauschale auf. Wie wirkt sich das Fahrzeugmodell auf die Kosten aus? Für Oldtimer, Wohnmobile oder größere Nutzfahrzeuge werden aufgrund der aufwändigeren Prüfungen höhere Gebühren erhoben. Zusätzlich verändern Sonderausstattungen wie Anhängerkupplungen oder Nachrüstungen den Zeitaufwand und somit den Endpreis.

Welche Bedeutung hat die aktuelle Gesetzeslage? Änderungen in den untersuchten Prüfpunkten oder verschärfte Emissionswerte können zu Preisanpassungen führen, da Geräteinvestitionen und Schulungen die Kostenstruktur aufseiten der Prüfer beeinflussen. In seltenen Fällen wird auch ein Zuschlag verlangt, etwa bei nachträglicher Vorstellung zur Nachprüfung.

Prüfablauf und rechtliche Vorgaben bei der Hauptuntersuchung

Der Ablauf der HU folgt einem standardisierten Verfahren. Ein zertifizierter Prüfer nimmt das Fahrzeug genau unter die Lupe: Bremsen, Lenkung, Beleuchtung, Fahrwerk, Identnummern und Sicherheitsausstattung werden nach vorgeschriebenen Kriterien geprüft. Die AU wird dabei als Teilmodul meist zu Beginn oder parallel abgewickelt. Hier steht der Ausstoß schädlicher Abgase im Fokus. Moderne Geräte messen am Auspuff die relevanten Werte.

EBENSO LESEN:
Verkleiden mit Kindern: Warum Fasching mehr als nurSpaß ist

Wie läuft die Prüfungsabnahme konkret ab? Zunächst erfolgt eine Sichtprüfung, anschließend werden fahrzeugspezifische Funktionen getestet. Ergeben sich Verdachtsmomente, etwa auf Korrosion oder technischen Verschleiß, kann der Prüfer eine detaillierte Untersuchung anordnen. Relevante Mängel werden unmittelbar dokumentiert.

Bestandene Prüfung? Dann gibt es die begehrte Plakette, sichtbar am hinteren Kennzeichen. Werden erhebliche Mängel gefunden, bleibt lediglich eine Frist zur Nachbesserung. Die Nachprüfung verursacht zusätzliche Gebühren. Fahrzeughalter sollten zum Termin alle notwendigen Unterlagen mitbringen, etwa Zulassungsbescheinigung, eventuelle Änderungsnachweise und den Nachweis einer vorherigen AU, falls extern durchgeführt.

Rechtlich sind im § 29 StVZO (Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung) die Inhalte und Intervalle der Prüfung geregelt. Die Sachverständigen müssen unabhängig arbeiten und unterliegen harten Qualitätskontrollen. Manipulationen, etwa das „Zuführen“ vorgetäuschter Mängelfreiheit, werden streng geahndet.

Spartipps und Preisvergleiche für günstigere Inspektionen

Gibt es Möglichkeiten, bei der HU und AU konkret zu sparen? Preisvergleiche zwischen örtlichen Prüfstellen lohnen sich. Gerade in städtischen Ballungsräumen oder im Umland konkurrieren mehrere Anbieter miteinander. Ein Anruf oder Onlinevergleich offenbart rasch Unterschiede von bis zu 20 Euro je Fahrzeug. Saisonale Aktionen, etwa im Frühjahr oder Herbst, bringen gelegentlich Rabatt-Angebote für bestimmte Fahrzeuggruppen.

Auch Werkstatt-Angebote mit kombinierter Inspektion plus HU können günstiger ausfallen als Einzeltermine. Autohäuser, die im Rahmen einer Wartung die Prüfung vermitteln, profitieren häufig von geringeren Pauschalen bei den Prüfstellen. Wer außerdem die Prüfung vor dem Termin in Eigenregie vorbereitet und beispielsweise Scheinwerfer, Bremslicht und Reifendruck kurz kontrolliert, beugt teuren Nachprüfungen vor.

Nicht zu vergessen: Das pünktliche Wahrnehmen der Prüfung vermeidet Zusatzkosten. Wer die Frist überzieht, riskiert je nach Versäumnisdauer Bußgelder und Verwaltungskosten. Ein Blick auf das Serviceheft und die Plakette erspart böse Überraschungen.

EBENSO LESEN:
Weltrekordversuch beim Frankfurt Marathon am 26. Oktober 2025

Wer Kosten transparent halten möchte, sollte außerdem auf verdeckte Zusatzleistungen achten, wie etwa teure Zwischenprüfberichte oder unnötige Servicetätigkeiten. Ein klarer Auftrag an die Prüforganisation und gezielte Rückfragen bei der Kostenvoranschlagstellung helfen, den Überblick zu wahren.

Fazit: Überblick bewahren und Kosten im Griff behalten

Die Kosten der Hauptuntersuchung (HU) und Abgasuntersuchung (AU) bleiben ein wiederkehrender Posten für jeden Fahrzeughalter. Wer Preise vergleicht, die Prüfung vorbereitet und Angebote kritisch prüft, kann den Pflichttermin für das Auto günstiger gestalten, ohne Sicherheits- oder Umweltstandards zu vernachlässigen. Eine vorausschauende Planung bewahrt nicht nur vor unerwarteten Zusatzkosten, sondern sorgt auch langfristig für Sicherheit auf deutschen Straßen.

Polar Deutschland Favicon
Über den Autor
Mirco